Hundenarren auf den Faschingsumzügen

Samstag, 14.11 Uhr in Gelnhausen…:

Eine der größten Fußgruppen des Gelnhäuser Faschingsumzuges mit 84 Pfoten und 50 Füßen waren die Hundenarren des IRJGV Barbarossa Gelnhausen (Internationaler Rasse-, Jagd- und Gebrauchshunde-Verein), die bereits zum 4. Mal am hiesigen Umzug teilnahmen..

Bunt kostümiert als Teufelchen, Pink-Lady, Tausendfüßler, grüner Frosch, mexikanischer Bandit, Hundeknochen, Engelchen mit großen Flügeln, Fan im passenden Vereins-Trikot, Rotkreuz-Schwester und Ballerina im rosa Tutu und weißem Spaghetti-Top (Rottweiler!!) … und/oder toll geschminkt, stahlen die Hunde ihren Frauchen und Herrchen die Schau! Bei jedem Stopp, in jeder Zugpause hieß es „Kuschelrunde“ und die umstehenden Kinder durften die Hunde streicheln, die Erwachsenen aber auch.
Begeistert stürzten sich viele Kinder auf den riesigen Leonberger-Rüden „Frodo“, der mit Zorro-Umhang verkleidet, das sichtlich genoss und sich vor lauter Wohlfühlen dauend auf dem Boden gewälzt hat, damit die Kinder ihm den Bauch kraulen konnten..

Den Hunden und den Hundenarren hat das soviel Spaß gemacht, dass sie auch am Sonntag um 14.11 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in Wächtersbach bereits im 2. Jahr als Gruppe am dortigen närrischen Lindwurm teilnahmen; teilweise waren Mensch und Hund wieder anders kostümiert als am Vortag, so dass es wieder viel „Ah“ und „Oh“ bei der Aufstellung gab. Die Wächtersbacher Narren am Straßenrand haben schnell gelernt, dass es bei den Hundenarren einen passenden närrischen Gruß, nämlich „Hewau“, „Hewau“ gibt und feuerten die Fußgruppe mit Bollerwagen entsprechend an.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag wurden von den menschlichen Gruppenteilnehmern an alle zuschauenden Hunde am Straßenrand leckere frisch gebackene „Hunde-Kamellen“ in Form von Hunde-Lollis und Hunde-Leckerchen von Knuts in Gelnhausen verteilt.